PRAXIS FÜR CT UND MRT
 
LUDWIGSLUST

Computertomographie (CT)



CT

Die Computertomographie ist ein modernes bildgebendes Verfahren, bei welchem durch eine rotierende Röntgenröhre Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugt werden.
Die CT ist eine ausgezeichnete Methode zur Untersuchung des Brust- und Bauchraumes, aber auch der Wirbelsäule, der Bandscheiben, des Schädels einschließlich der Nasennebenhöhlen. Die CT ist weiterhin geeignet, knöcherne Strukturen in einer hohen Auflösung (z.B. das Felsenbein) darzustellen.
 
Meist wird dem Patienten zur Untersuchung ein jodhaltiges Kontrastmittel über eine Armvene appliziert. Bei manchen Fragestellungen, die Bauchraum betreffen, trinkt der Patient außerdem vor der Untersuchung ein Kontrastmittel 
bzw. auch einfach nur Wasser.

Neue Technik zur Dosisreduktion

In den letzten Jahren wurde neben der Verbesserung der Bildqualität stets versucht, die Strahlendosis zu reduzieren. Bereits beim vorherigen CT (Somatom Emotion 16) bestand die Möglichkeit der interaktiven Rekonstruktion (IRIS). Dies ist ein Verfahren , bei dem trotz geringer Dosis das Bildrauschen gering gehalten wird. Beim neuen Gerät wurde diese Technik jetzt noch einmal deutlich verbessert (SAFIRE), zum Beispiel kann die Dosis  bei Untersuchungen  des Brust- und Bauchraumes nun um bis zu 50% reduziert werden.

Vorbereitung

Bringen Sie bitte Voraufnahmen und Vorbefunde zur Untersuchung mit.
Wenn eine Untersuchung mit Kontrastmittel geplant ist, nehmen Sie bitte 4 h vor der Untersuchung keine Nahrung zu sich. Trinken Sie aber vor und nach der Untersuchung viel Wasser bzw.Tee, damit das Kontrastmittel wieder gut über die Nieren ausgeschieden werden kann.
​Wir benötigen zur Einschätzung Ihrer Nierenfunktion den Serum-Kreatinin-Wert und zum Ausschluss einer Schilddrüsenüberfunktion (das Kontrastmittel enthält Jod) den TSH-Wert.